AdWords für Einsteiger – so gelingt der Einstieg

Online Shops bekommen über 60 Prozent der Besucher von Suchmaschinen geliefert. Da die Markenbekanntheit noch nicht so groß ist am Anfang, setzen viele neue und junge Unternehmen auf diese Werbeform. Gerade am Anfang muss das Unternehmen viele Aufträge bekommen, damit Geld in das Unternehmen reinfließen kann. Dies muss auch recht schnell geschehen. Mit AdWords gelingt das, weil die bezahlten Anzeigen ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen werden.

AdWords stellt ein Auktionssystem dar, welches bei jedem Klick des Suchenden versteigert wird. Umso mehr man bereits ist für einen Klick zu zahlen, desto weiter oben wird die Anzeige stehen.

Viele Anfänger machen leider den Fehler, dass sie viele Themen in jeder Anzeigengruppe erstellen. Dies ist ein sehr großer Fehler. Darüber hinaus wirken die erstellen Kampagnen dann auch nicht strukturiert. Grundsätzlich werden Anzeigen immer pro Anzeigengruppe geschaltet und nicht pro Keyword. Daher muss jedes Keywords in einer Gruppe ganz genau zu den Anzeigen passen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gehört das Keyword nicht in die entsprechende Gruppe.

Sollte die Anzeige nicht zum Keyword passen, dann wird der Besucher auch nicht so oft auf die Anzeige klicken. Es fehlt der Anzeige in diesem Fall an Relevanz. Dadurch kommt es zu einer niedrigen CTR, welche sich negativ auf die Anzeigengruppe auswirkt.

Ein weiterer Fehler ist es viel zu allgemeine Keywords zu verwenden. In diesem Fall ist es auch nicht möglich die Relevanz zu erhöhen. Wichtig ist es bei den Keywords und bei den Anzeigen so konkret wie möglich zu werden. Wenn man beispielsweise ganz spezielle Schuhe für den Medizinbereich verkauft, dann sollte man nicht das Keyword „Schuhe“ verwenden, sondern besser spezifischer werden. So könnte man stattdessen ein Long Tail Keyword wie „Schuhe für Zahnharzt“ einsetzen oder so etwas Ähnliches. Auf diese Weise wird die Streuung verkleinert und die Relevanz erhöht. Letztendlich ist es auch nicht die große Masse, die sich solche Schuhe kaufen wird. Die Zielgruppe ist wesentlich kleiner. Mit den passenden Keywords kann die richtige Zielgruppe auch richtig adressiert werden.

Grundsätzlich ist AdWords eine Wissenschaft für sich. Es gilt daher für die effektive Nutzung eine spezialisierte AdWords Agentur aus Osnabrück in Anspruch zu nehmen.

Sicherheitssysteme – Kleiner Aufwand, große Wirkung

Sicherheit steht bei vielen Leuten an erster Stelle, wenn es um die Benutzung des Computers geht. Daten auf einem Computer zu schützen ist aber gar nicht so leicht und anonym zu bleiben quasi unmöglich. Schon beim Aufrufen von nur einer Seite im Internet wird die IP-Adresse preis gegeben und du kannst nachverfolgt werden. Auf diese Weise werden auch Leute gefunden, die illegal streamen und downloaden.

An sich ist es nicht schlimm, wenn Unternehmen wie Google Daten sammeln, denn sie verwenden die Daten auch um uns Vorschläge und Tipps zu geben. Auf Google Maps können einem so für die Person interessante Orte vorgeschlagen werden. Kritisch wird es, wenn es Hackern gelingt an die Daten ran zu kommen. Deren Verwendungszweck besteht darin, die Person zu trollen, oder an das Geld ran zu kommen. Bei Angaben der Kontodaten sollte man daher besonders vorsichtig sein.

Um sich vor Hackern zu schützen, kann man sich Programme installieren, die Viren und Eingriffe fernhalten. Viren bekommt man schnell, wenn man sich unbekannte Sachen runterlädt. Besonders vorsichtig sollte man in seinem E-Mail Postfach sein, denn dort verstecken viele Hacker ihre Viren. Wer eine E-Mail bekommt und gar nichts mit dem Absender und Betreff anfangen kann, sollte sie einfach direkt löschen, ohne drauf zu klicken. In den Anhängen lauern nämlich gefährliche Viren, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte. Auch wenn der eigene Name im Betreff steht, heißt das nicht, dass die E-Mail vertrauenswürdig ist. Hacker sammeln schließlich Daten.

Um sich von den ganzen Viren fern zu halten, sollte man ein Anti-Viren-Programm auf seinem Computer installiert haben. Solch ein Programm erkennt Viren und bekämpft sie, um den PC sauber zu halten. Auch gegen Eingriffe von außen kann man sich schützen. Dafür wird ein Firewall-Programm benötigt. Beide Programme kann man sich im Internet kostenlos runterladen, oder kostenpflichtig die Premiumversion kaufen. Wer beide Programme noch braucht, der kann sich ein Paket aus beiden Programmen installieren. Der Vorteil ist dass beide Programme über dieselbe Benutzeroberfläche laufen und so bessere Übersicht geschaffen wird.

Eine wichtige Sache, die viele nicht ernst nehmen, sind sichere Passwörter. Eine ganze Menge Leute wählen ihr Passwort so aus, dass es möglichst leicht zu merken ist. Am besten noch eins, dass dem Benutzernamen ähnlich ist. Das sollte man nicht machen, da Hacker in der Lage sind einfache Passwörter zu knacken. Ich empfehle euch schwere Passwörter, am besten mit großen und kleinen Buchstaben und Zahlen drin. Einen Sinn muss das Passwort nicht haben, es soll lediglich schützen. Nehmt einen Zettel zur Hand und notiert euch das Passwort. Das ist eine Sache von höchstens 2 Minuten, die euch Einiges an Ärger einsparen können.

Den eigenen PC zusammenstellen

Wer seinen eigenen PC selber zusammenstellen will, muss viele Dinge vorab beachten und sich darüber informieren was für seine Bedürfnisse das richtige Gerät ist und welche Ausstattung benötigt wird. Definieren Sie vor dem Kauf für sich, was Sie mit dem künftigen PC machen wollen. Für einen Office-PC brauchen Sie keinen teuren Core i7 Prozessor. Außerdem hat ein lahmer Celeron Prozessor nichts in einem Gaming Rechner zu suchen. Das sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie zum Beispiel für einen Rechner, der nur für das Büro benötigt wird nicht die teuerste und schnellste Ausstattung benötigen werden.

Der Vorteil eines selbst zusammengestellten PC liegt auf der Hand. Jeder Computer ist individuell auf die Bedürfnisse und Einsatzgebiete für Sie abgestimmt. Die Komponenten sind genau das, was Sie benötigen und sind zudem auch noch billiger als in jedem vorgefertigten PC aus dem Einzelhandel. Bedeutet die Komponenten einzeln kaufen und zusammenbauen spart kosten. Allerdings ist nicht jeder so Technik begeistert oder begabt, dass der PC auch im Handumdrehen fertig gestellt ist. Deshalb bieten viele Anbieter Online an, den PC zusammenzustellen und dieser wird dann als fertiger PC ausgeliefert und Sie brauchen zu Hause oder im Büro nicht weiter zu machen als den PC anzuschließen und loszulegen.

Die Frage ist noch was wird alles für den PC benötigt. Viele wissen gar nicht genau was alles in dem Computer drin steckt. Grundsätzlich benötigen Sie bei der Zusammenstellung eines PCs folgende Komponenten: Neben dem Prozessor, CPU, und dem passenden Mainboard gehören auch Arbeitsspeicher, Netzteil, Festplatte sowie ein Gehäuse zur Pflichtausstattung eines jeden Computers. Dank der integrierten Grafikeinheit in sämtlichen CPUs neuerer Generation ist eine dedizierte Grafikkarte für viele PCs rationalisiert worden. Die verschiedenen Komponenten des Computers werden je nach Einsatzgebiet unterschiedlich gewichtet. So ist für einen Office-PC die Grafikkarte nicht von so großer Bedeutung wie bei einem Gaming-Computer. Für diesen ist bei der Grafikkarte das meiste Budget veranschlagt, bedeutet verursacht die größten Kosten. Auch eine SSD Festplatte ist noch keine Pflichtkomponente, die in jedem Computer drin steckt oder vorhanden sein muss. Die Geschwindigkeit einer SSD ist zwar ungeschlagen, jedoch sind sie ab einer gewissen Speicherkapazität für die meisten Preiskategorien zu teuer. Am Ende können Sie sich noch überlegen, ob Sie ein Laufwerk einbauen wollen, welches nicht mehr zwingend benötigt wird, da Software und Spiele mittlerweile bei den Meisten Anbietern als Download zur Verfügung stehen. Am meisten Sinn würde hingegen ein Blu-Ray Laufwerk machen, damit Sie ggf. Filme über Ihren neuen PC anschauen können.

Freifunk mit Ubiquiti UniFi AP

Freifunk.net

Inhalt

Was ist Freifunk.net?

Die Initiative Freifunk.net ist ein nicht-komerzielles, gemeinschaftliches Projekt vieler Freiwilliger, die sich zum Ziel gesetzt haben ein unabhängiges und dezentrales WLAN-Netzwerk aufzubauen, welches von Jederman frei zugänglich, unzensiert und anonym verwendet werden kann und außerdem die Netzneutralität wahrt. Die Initiative ist dabei in lokalen Freifunk-Communities organisiert, welche in jeder größeren und kleineren Stadt anzutreffen sind.

Das Freifunk-Netz erstreckt sich bereits über ganz Deutschland und wächst mit jedem Unterstützer ein Stückchen weiter. Ob auch in deiner Nähe schon ein Freifunk-Zugangspunkt ist, über den du ohne Anmeldung einen freien Internet-Zugang bekommen kannst, erfährst du auf der Freifunk-Karte!

Mitmachen darf jeder! Zum Unterstützen der Idee tritt man am besten mit seiner lokalen Freifunk-Community in Kontakt. Dort kann man sich informieren und austauschen und im Regelfall auch einen eigenen, vorkonfigurierten Freifunk-Router ab 20€ beziehen. Schau also einfach vorbei, z.B. bei Freifunk-München!

Freifunk verbindet!

Freifunk Technik

Freifunk ist als Mesh-Netzwerk konzipiert. Das bedeutet, dass sich benachbarte Freifunk-Router (Knoten) automatisch miteinander verbinden. Netzwerk-Pakete werden dann auf ihrem Weg vom Benutzer (z.B. Smartphone) von Knoten zu Knoten weitergeleitet bis sie ihr Ziel (z.B. Wikipedia) erreichen. Um auch in Situationen in denen keine benachbarten Freifunk-Knoten in Reichweite sind einen Zugang zum Freifunk-Netz zu bekommen, betreiben die Freifunk Communities VPN-Gateways. Isolierte Knoten können so über den privaten Internetzugang des Knoten-Betreibers eine verschlüsselte VPN-Verbindung zum restlichen Freifunk-Netz herstellen. Vom VPN-Gateway aus kann – über eine Verbindung ins Ausland – auch das Internet erreicht werden. Auf diese Weise wird geschickt das rechtliche Problem der deutschen Störerhaftung umgangen.

Auf Freifunk-Routern läuft eine speziell angepasste Version der freien OpenWrt Firmware, namens Gluon. Gluon stellt dabei eine stark vereinfachte Web-Oberfläche bereit, welche zum Einrichten und Konfigurieren eines Freifunk-Knotens verwendet werden kann. Außerdem enthält Gluon einen Autoupdater, welcher den eigenen Freifunk-Knoten immer automatisch auf den aktuellen Softwarestand updatet. Für erfahrene Benutzer gibt es zusätzlich die Möglichkeit sich per SSH auf dem Router einzuloggen, um den vollen Funktionsumfang von OpenWrt auszunutzen.

Unterstützte Hardware

Durch die OpenWrt Basis der Freifunk Firmware “Gluon” gibt es eine breite Auswahl an unterstützen Routern. Zu den geläufigsten Modellen zählen Router der Firmen TP-Link und Ubiquiti Networks. Welche Router im einzelnen unterstützt werden erfährt man auf der Website der lokalen Freifunk-Community. Wegen eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses (Preis < 20€) erfreut sich der Router “TP-Link TL-WR841N” zur Zeit sehr großer Beliebtheit.

Ubnt UniFi APIch habe mich für meinen ersten Freifunk-Knoten für das Modell “Ubiquiti UniFi AP Long Range” (Ubnt UAP-LR) entschieden. Dieser bietet eine sehr gute Reichweite von bis zu 180m, eine leichte Verkabelung dank Stromversorgung über das Netzwerkkabel und wird offiziell von meiner Freifunk-Community (Freifunk-München) unterstützt. Die Freifunk Installation und Konfiguration dieses Routers möchte ich im folgenden exemplarisch für “Freifunk-München” erläutern.

UniFi Router flashen

Nach dem Auspacken und Anschließen des UniFi AP ans lokale Heim-Netzwerk bekommt dieser per DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen (<UAP-IP>), welche in der Web-Oberfläche des privaten Internet-Routers (z.B. FritzBox) nachgeschaut werden kann. Mit einem Linux-Computer erfolgt die Installation der Freifunk Firmware (Gluon) auf dem UniFi AP danach in 3 einfachen Schritten:

  1. Via SSH in die original Software des UAP einloggen:
    ssh ubnt@<UAP-IP> #(Passwort: ubnt)
  2. UniFi Factory-Firmware der lokalen Freifunk-Community ins /tmp Verzeichnis des Routers downloaden, z.B.:
    cd /tmp
    wget http://firmware.ffmuc.net/stable/factory/gluon-ffmuc-v2015.2-ubiquiti-unifi.bin
  3. Freifunk-Firmware auf den Router flashen:
    fwupdate.real -m gluon-ffmuc-v2015.2-ubiquiti-unifi.bin -d

Nachdem das Kommando ‘fwupdate.real’ erfolgreich ausgeführt wurde, gibt es das Wort “Done” aus und der Router kann vom Strom-/Netzwerkkabel und vom Heim-Netzwerk (am PoE-Adapter) getrennt werden. (Quelle)

UniFi Router konfigurieren

Anstelle vom Heim-Netzwerk (z.B. FritzBox) sollte der Router jetzt direkt mit dem eigenen Computer verbunden werden. Nachdem das Strom-/Netzwerkkabel wieder angesteckt wurde startet der UniFi AP die neu installierte Freifunk-Firmware im Setup/Config-Mode. Alternativ erreicht man den Config-Mode durch drücken der Reset-Taste für ca. 3 Sekunden. Den Config-Mode kann man daran erkennen, dass die grüne LED des Routers blinkt (ca. 1x pro Sekunde).

Gluon Web UIIm Config-Mode hat der UAP die IP-Adresse 192.168.1.1 und betreibt einen DHCP-Server, so dass der eigene Computer automatisch eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.1.x/24 zugewiesen bekommen sollte. Alternativ kann dem eigenen Computer auch manuell eine IP-Adresse aus diesem Bereich gegeben werden (z.B. 192.168.1.100). Steht die Verbindung zwischen Computer und Router, kann die Gluon Web-Oberfläche auf http://192.168.1.1 erreicht werden.

Die Gluon Web-Oberfläche stellt verschiedene Felder zum Konfigurieren des Knoten bereit (Name, Kontakt, Geo-Koordinaten, Bandbreitenlimitierung, …) und ist weitgehend selbsterklärend. Nach abschließen der Konfiguration muss der Router nochmals neu gestartet werden. Auch kann er nun wieder mit dem lokalen Heim-Netzwerk verbunden werden, so dass er ggf. übers Internet eine Verbindung zum Freifunk-VPN-Gateway herstellen kann. Der Router startet nun in den Normal-Mode: Die grüne LED leuchtet dauerhaft.

Für erfahrene Benutzer gibt es zusätzlich zum Normal-Mode und Config-Mode auch noch den Failsafe-Mode. Dieser kann erreicht werden wenn im Bootvorgang des Routers mehrfach die Reset-Taste gedrückt wird. Im Failsafe-Mode blinkt die grüne LED sehr schnell (schneller als 1x pro Sekunde). In diesem Modus sind alle Services deaktiviert und der Router ist nur per Telnet/SSH auf 192.168.1.1 zu erreichen.
(Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3)

Viel Spaß mit eurem eigenen Freifunk-Knoten!