Die besten Quick Wins in der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Obwohl SEO eine Wissenschaft für sich ist, kann jeder Webseitenbetreiber bereits mit wenigen Kniffen einen positiven Beitrag für das eigene Ranking bei Google leisten.

1. Index überprüfen

Jeder Webseitenbetreiber sollte wissen welche Seiten der Domain sich im Google Index befinden. Bei kleineren Seiten kann dies ganz einfach über die Siteabfrage selbst überprüft werden. Dazu muss folgendes in die Google Suche eingegeben werden:

site:beispieldomain.com (ohne www.)

Nun kann überprüft werden, welche Seiten im Index sind. Alle unerwünschten Seiten können durch folgenden Zusatz im Quelltext im Bereich Head von der Indexierung ausgeschlossen werden:

<META NAME="ROBOTS" CONTENT="NOINDEX,FOLLOW">

2. Jede Seite hat ein eigenes Thema

Dieser Punkt ist wichtig und wird häufig vernachlässigt. Jede Seite der Domain muss ein individuelles Thema besitzen. Das Hauptkeyword muss dann auch entsprechend im Meta Title und auch in der Description prominent platziert werden.

Das ist einer einfachsten Punkte um Google und dem User die Seiten zu beschreiben und den ersten Schritt in ein Ranking für dieses Keyword zu leisten. Keine Seite hat es verdient nur „Home“ oder „Seite 1“ genannt zu werden. Daher:

Meta Title: Wichtig für User und Suchmaschine / Muss Keyword enthalten / Bis zu 60 Zeichen

<meta name=”title” content=”Thema meiner Seite”>

Meta Description: Wichtig für User / Keyword und Call to Action einbauen / Bis zu 300 Zeichen

3. Überschriften sinnvoll strukturieren

Mit den Überschriften-Tags (h-Tags) können die Überschriften strukturiert werden. Wichtig ist, dass jede Seite nur eine einzige h1-Überschrift enthält. Außerdem sollte sowohl die h1 als auch die h2 zwingend das Keyword der Seite enthalten.

Bei der Erstellung der Tags kann wie bei einem Zeitungsartikel vorgegangen werden. Die Headline ist die h1, die Zwischenüberschriften die h2 und die weiteren Überschriften und Aufzählungen bekommen h3 und h4 Tags.

4. Content ist noch immer King

Für jede Seite sollte individueller und einzigartiger Content erstellt werden. Hier ist ein großer Umfang definitiv besser aber das ganze darf am Ende auch nicht in einer Textwüste enden. Generell gilt: Es soll so viel wie möglich gesagt werden um ein Thema umfassend zu beschreiben. Dabei sollte auch auf die Verwendung der Keywords im Text und in den Überschriften (siehe vorherigen Punkt) geachtet werden. Es lohnt sich an dieser Stelle auch ein Blick auf die Konkurrenz. Einfach dazu mal den gewünschten Suchbegriff googlen und sich bei den ersten 10 Suchergebnissen folgende Fragen stellen:

  • Wie sind die Texte strukturiert
  • Welche Themen behandeln die Texte
  • Wie lang sind die Texte
  • Welche Keywords werden verwendet

Bei längeren Texten lohnt es sich auch immer mit Bildern, Aufzählungen und Videos zu arbeiten. Die Texte müssen den Usern Spaß machen – dann bleiben sie auch auf der Seite

5. Direkter Draht zu Google durch die Search Console

Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Tool von Google, das sehr einfach zu implementieren ist. Webmaster erhalten hier wertvolle Informationen zur Domain, zu dem Traffic und auch zu technischen Punkten sowie möglichen Fehlern. Auch von rechtlicher Seite gibt es keine Probleme – es müssen hierbei keine Punkte zum Thema Datenschutz beachtet werden.

Mit diesen Tipps kann jeder die ersten wichtigen Grundbausteine für eine stabiles Fundament im SEO legen. Bei schwierigen und individuellen Fragen sollte allerdings eine professionelle SEO Agentur beauftragt werden.

AdWords für Einsteiger – so gelingt der Einstieg

Online Shops bekommen über 60 Prozent der Besucher von Suchmaschinen geliefert. Da die Markenbekanntheit noch nicht so groß ist am Anfang, setzen viele neue und junge Unternehmen auf diese Werbeform. Gerade am Anfang muss das Unternehmen viele Aufträge bekommen, damit Geld in das Unternehmen reinfließen kann. Dies muss auch recht schnell geschehen. Mit AdWords gelingt das, weil die bezahlten Anzeigen ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen werden.

AdWords stellt ein Auktionssystem dar, welches bei jedem Klick des Suchenden versteigert wird. Umso mehr man bereits ist für einen Klick zu zahlen, desto weiter oben wird die Anzeige stehen.

Viele Anfänger machen leider den Fehler, dass sie viele Themen in jeder Anzeigengruppe erstellen. Dies ist ein sehr großer Fehler. Darüber hinaus wirken die erstellen Kampagnen dann auch nicht strukturiert. Grundsätzlich werden Anzeigen immer pro Anzeigengruppe geschaltet und nicht pro Keyword. Daher muss jedes Keywords in einer Gruppe ganz genau zu den Anzeigen passen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gehört das Keyword nicht in die entsprechende Gruppe.

Sollte die Anzeige nicht zum Keyword passen, dann wird der Besucher auch nicht so oft auf die Anzeige klicken. Es fehlt der Anzeige in diesem Fall an Relevanz. Dadurch kommt es zu einer niedrigen CTR, welche sich negativ auf die Anzeigengruppe auswirkt.

Ein weiterer Fehler ist es viel zu allgemeine Keywords zu verwenden. In diesem Fall ist es auch nicht möglich die Relevanz zu erhöhen. Wichtig ist es bei den Keywords und bei den Anzeigen so konkret wie möglich zu werden. Wenn man beispielsweise ganz spezielle Schuhe für den Medizinbereich verkauft, dann sollte man nicht das Keyword „Schuhe“ verwenden, sondern besser spezifischer werden. So könnte man stattdessen ein Long Tail Keyword wie „Schuhe für Zahnharzt“ einsetzen oder so etwas Ähnliches. Auf diese Weise wird die Streuung verkleinert und die Relevanz erhöht. Letztendlich ist es auch nicht die große Masse, die sich solche Schuhe kaufen wird. Die Zielgruppe ist wesentlich kleiner. Mit den passenden Keywords kann die richtige Zielgruppe auch richtig adressiert werden.

Grundsätzlich ist AdWords eine Wissenschaft für sich. Es gilt daher für die effektive Nutzung eine spezialisierte AdWords Agentur aus Osnabrück in Anspruch zu nehmen.