WLAN oder doch lieber LAN? – Ein Vergleich

Bei der Einrichtung vom Internet stellen sich viele Leute die Frage, ob sie besser mit LAN oder doch mit WLAN in der Wohnung oder dem Haus arbeiten sollen. Natürlich ist WLAN eine besonders praktische Lösung, immerhin liegen keine Kabel herum und man kann in der ganzen Wohnung ohne Probleme ins Internet gehen. Doch es hat auch seine Nachteile. Gleiches gilt für die LAN-Version. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, sowohl die Vorteile als auch die Nachteile zu kennen, die beide Varianten zu bieten haben.

  1. LAN als schnelle Variante
    Noch immer gehen die meisten Menschen davon aus, dass die Verbindung über LAN einfach besonders schnell und zuverlässig ist und das stimmt auch. Wer sich dafür entscheidet, mit dem Kabel leben zu können und zu wollen, der wird damit durchaus zufrieden sein. Auch der Kauf von einem Kabel ist hier schnell erledigt. Natürlich ist die Leistung der Leitung immer von der Internetleitung selbst abhängig. Auch das beste LAN-Kabel kann es nicht ändern, wenn hier nur langsames Internet geboten wird.

    Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist, dass es keine Störeinflüsse gibt, die sich hier auf die Geschwindigkeit auswirken können. Die Verbindung ist direkt erstellt und dadurch besonders stabil. Der wohl größte Nachteil ist allerdings, dass eben das Kabel da ist. Dieses kann für einen unattraktiven Kabelsalat sorgen und damit das Gesamtbild von Wohnung oder Zimmer stören. Inzwischen gibt es zwar gute Möglichkeiten, ein Kabel verschwinden zu lassen, diese eignen sich jedoch nicht für jeden Wohnbereich. Daher ist ein LAN-Kabel nur dann die richtige Entscheidung, wenn dieses optimal verborgen werden kann.

  2. WLAN als kabelloses Internet
    In der zweiten Variante steht dem LAN das WLAN gegenüber. Dieses ist die Variante ohne Kabel, denn WLAN funktioniert über die Luft. Der Vorteil dabei ist wohl vor allem, dass überall im Haus Zugriff auf das Internet erhalten werden kann. Wer also gerne mit mehreren Geräten oder mit einem mobilen Gerät ins Netz gehen möchte, für den kann WLAN zu einer optimalen Alternative werden. Das Signal selbst kann jedoch relativ schnell und einfach durch Störungen unterbrochen oder verschlechtert werden. Auch dickere Wände sind durchaus ein Problem, die das Signal beeinflussen können. Hier muss vorher getestet werden, inwieweit sich eine gute Verbindung aufbauen lässt und ob die Geschwindigkeit für die eigenen Zwecke ausreichend ist. Gerade zur Internet-Ausstattung von mobilen Endgeräten ist WLAN jedoch meist die am liebsten ausgewählte Möglichkeit für die Verbindung.

Die Folgen von Viren & Co.

Auch wenn Viren ein fester Bestandteil der Internet-Welt sind, wird ihre Gefahr von vielen Nutzern noch deutlich unterschätzt. Da diese jedoch schwere Schäden anrichten können, sollte man sich unbedingt gegen sie schützen. Ist der Computer mit einem Schadprogramm infiziert, wird häufig gleich von einem Virus gesprochen. Es gibt jedoch eine Differenzierung zwischen Viren, Trojanern und Würmern. Doch was genau steckt überhaupt hinter diesen Schadprogramme und welche unterschiedlichen Auswirkungen haben Sie?

Bei den Viren handelt es sich um Programme, die sich mithilfe von Anhängen in E-Mails oder versteckt in anderen Programmen auf den Computer gelangen. Viren sind häufig so programmiert, dass sie sich selbst vervielfältigen und weiterverbreiten. Dadurch können natürlich zum Teil sehr große Schäden entstehen. Falls Ihr Computer mit einem Virus infiziert ist, äußert sich das zuerst dadurch, dass der Computer immer langsamer arbeitet. Manchmal erscheinen außerdem merkwürdige Meldungen auf dem Bildschirm oder es ertönen verschiedene Töne oder Musik. Viren können außerdem Daten überschreiben und manipulieren oder bestimmte Programme blockieren. Manchen Viren können sogar Schutzprogramme oder die Firewall ausschalten oder im schlimmsten Fall alle Daten löschen.

Trojaner verstecken sich meist in vermeintlich hilfreichen Programmen und können so unbemerkt auf den Computer gelangen. Dort beginnen Sie dann nicht nur damit, selbst Schaden anzurichten, sondern laden weitere schädliche Elemente aus dem Internet herunter. Trojaner verbreiten sich im Gegensatz zu Viren jedoch nicht selbst fort. Das Ziel der meisten Trojaner ist es, Daten zu sammeln. Das können zum Beispiel Passwörter oder Kreditkartennummern sein. Diese werden dann über das Internet an den Programmierer des Trojaners vermittelt. Es gibt aber auch Trojaner, die es ermöglichen, dass ein anderer Nutzer online auf ihren Computer zugreifen und diesen steuern kann. Andere Trojaner öffnen unerwünschte Werbung oder stellen eine Verbindung mit dem Internet über bestimmte Telefonnummern her, die den Betroffenen viel Geld kosten.

Würmer sind ebenso wie Viren schädliche Programme, die sich sehr schnell weiter verbreiten. Sie nutzen alle Gelegenheiten sich über das Internet, zum Beispiel über E-Mails, selbst weiter zu verschicken. Vorsicht ist auch in Tauschbörsen geboten. Häufig verstecken sich Würmer dort als angebliche Filme oder Musik-Dateien. Lädt man diese herunter, installiert sich anstatt dessen aber der Wurm auf dem Rechner. Durch den Massenversand benötigen Würmer viele Netzwerkressourcen. Deshalb verursachen sie vor allem große finanzielle Schäden.

Viren, Trojaner und Würmer bringen also viele unerwünschte Schäden mit sich. Es ist also sehr wichtig, seine Daten vor diesen Eindringlingen zu schützen. Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie sich am besten schützen können, sollten Sie am besten eine Sicherheitsanalyse durchführen lassen. Mehrere Infos dazu finden Sie hier.

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