Den eigenen PC zusammenstellen

Wer seinen eigenen PC selber zusammenstellen will, muss viele Dinge vorab beachten und sich darüber informieren was für seine Bedürfnisse das richtige Gerät ist und welche Ausstattung benötigt wird. Definieren Sie vor dem Kauf für sich, was Sie mit dem künftigen PC machen wollen. Für einen Office-PC brauchen Sie keinen teuren Core i7 Prozessor. Außerdem hat ein lahmer Celeron Prozessor nichts in einem Gaming Rechner zu suchen. Das sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie zum Beispiel für einen Rechner, der nur für das Büro benötigt wird nicht die teuerste und schnellste Ausstattung benötigen werden.

Der Vorteil eines selbst zusammengestellten PC liegt auf der Hand. Jeder Computer ist individuell auf die Bedürfnisse und Einsatzgebiete für Sie abgestimmt. Die Komponenten sind genau das, was Sie benötigen und sind zudem auch noch billiger als in jedem vorgefertigten PC aus dem Einzelhandel. Bedeutet die Komponenten einzeln kaufen und zusammenbauen spart kosten. Allerdings ist nicht jeder so Technik begeistert oder begabt, dass der PC auch im Handumdrehen fertig gestellt ist. Deshalb bieten viele Anbieter Online an, den PC zusammenzustellen und dieser wird dann als fertiger PC ausgeliefert und Sie brauchen zu Hause oder im Büro nicht weiter zu machen als den PC anzuschließen und loszulegen.

Die Frage ist noch was wird alles für den PC benötigt. Viele wissen gar nicht genau was alles in dem Computer drin steckt. Grundsätzlich benötigen Sie bei der Zusammenstellung eines PCs folgende Komponenten: Neben dem Prozessor, CPU, und dem passenden Mainboard gehören auch Arbeitsspeicher, Netzteil, Festplatte sowie ein Gehäuse zur Pflichtausstattung eines jeden Computers. Dank der integrierten Grafikeinheit in sämtlichen CPUs neuerer Generation ist eine dedizierte Grafikkarte für viele PCs rationalisiert worden. Die verschiedenen Komponenten des Computers werden je nach Einsatzgebiet unterschiedlich gewichtet. So ist für einen Office-PC die Grafikkarte nicht von so großer Bedeutung wie bei einem Gaming-Computer. Für diesen ist bei der Grafikkarte das meiste Budget veranschlagt, bedeutet verursacht die größten Kosten. Auch eine SSD Festplatte ist noch keine Pflichtkomponente, die in jedem Computer drin steckt oder vorhanden sein muss. Die Geschwindigkeit einer SSD ist zwar ungeschlagen, jedoch sind sie ab einer gewissen Speicherkapazität für die meisten Preiskategorien zu teuer. Am Ende können Sie sich noch überlegen, ob Sie ein Laufwerk einbauen wollen, welches nicht mehr zwingend benötigt wird, da Software und Spiele mittlerweile bei den Meisten Anbietern als Download zur Verfügung stehen. Am meisten Sinn würde hingegen ein Blu-Ray Laufwerk machen, damit Sie ggf. Filme über Ihren neuen PC anschauen können.

Freifunk mit Ubiquiti UniFi AP

Freifunk.net

Inhalt

Was ist Freifunk.net?

Die Initiative Freifunk.net ist ein nicht-komerzielles, gemeinschaftliches Projekt vieler Freiwilliger, die sich zum Ziel gesetzt haben ein unabhängiges und dezentrales WLAN-Netzwerk aufzubauen, welches von Jederman frei zugänglich, unzensiert und anonym verwendet werden kann und außerdem die Netzneutralität wahrt. Die Initiative ist dabei in lokalen Freifunk-Communities organisiert, welche in jeder größeren und kleineren Stadt anzutreffen sind.

Das Freifunk-Netz erstreckt sich bereits über ganz Deutschland und wächst mit jedem Unterstützer ein Stückchen weiter. Ob auch in deiner Nähe schon ein Freifunk-Zugangspunkt ist, über den du ohne Anmeldung einen freien Internet-Zugang bekommen kannst, erfährst du auf der Freifunk-Karte!

Mitmachen darf jeder! Zum Unterstützen der Idee tritt man am besten mit seiner lokalen Freifunk-Community in Kontakt. Dort kann man sich informieren und austauschen und im Regelfall auch einen eigenen, vorkonfigurierten Freifunk-Router ab 20€ beziehen. Schau also einfach vorbei, z.B. bei Freifunk-München!

Freifunk verbindet!

Freifunk Technik

Freifunk ist als Mesh-Netzwerk konzipiert. Das bedeutet, dass sich benachbarte Freifunk-Router (Knoten) automatisch miteinander verbinden. Netzwerk-Pakete werden dann auf ihrem Weg vom Benutzer (z.B. Smartphone) von Knoten zu Knoten weitergeleitet bis sie ihr Ziel (z.B. Wikipedia) erreichen. Um auch in Situationen in denen keine benachbarten Freifunk-Knoten in Reichweite sind einen Zugang zum Freifunk-Netz zu bekommen, betreiben die Freifunk Communities VPN-Gateways. Isolierte Knoten können so über den privaten Internetzugang des Knoten-Betreibers eine verschlüsselte VPN-Verbindung zum restlichen Freifunk-Netz herstellen. Vom VPN-Gateway aus kann – über eine Verbindung ins Ausland – auch das Internet erreicht werden. Auf diese Weise wird geschickt das rechtliche Problem der deutschen Störerhaftung umgangen.

Auf Freifunk-Routern läuft eine speziell angepasste Version der freien OpenWrt Firmware, namens Gluon. Gluon stellt dabei eine stark vereinfachte Web-Oberfläche bereit, welche zum Einrichten und Konfigurieren eines Freifunk-Knotens verwendet werden kann. Außerdem enthält Gluon einen Autoupdater, welcher den eigenen Freifunk-Knoten immer automatisch auf den aktuellen Softwarestand updatet. Für erfahrene Benutzer gibt es zusätzlich die Möglichkeit sich per SSH auf dem Router einzuloggen, um den vollen Funktionsumfang von OpenWrt auszunutzen.

Unterstützte Hardware

Durch die OpenWrt Basis der Freifunk Firmware “Gluon” gibt es eine breite Auswahl an unterstützen Routern. Zu den geläufigsten Modellen zählen Router der Firmen TP-Link und Ubiquiti Networks. Welche Router im einzelnen unterstützt werden erfährt man auf der Website der lokalen Freifunk-Community. Wegen eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses (Preis < 20€) erfreut sich der Router “TP-Link TL-WR841N” zur Zeit sehr großer Beliebtheit.

Ubnt UniFi APIch habe mich für meinen ersten Freifunk-Knoten für das Modell “Ubiquiti UniFi AP Long Range” (Ubnt UAP-LR) entschieden. Dieser bietet eine sehr gute Reichweite von bis zu 180m, eine leichte Verkabelung dank Stromversorgung über das Netzwerkkabel und wird offiziell von meiner Freifunk-Community (Freifunk-München) unterstützt. Die Freifunk Installation und Konfiguration dieses Routers möchte ich im folgenden exemplarisch für “Freifunk-München” erläutern.

UniFi Router flashen

Nach dem Auspacken und Anschließen des UniFi AP ans lokale Heim-Netzwerk bekommt dieser per DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen (<UAP-IP>), welche in der Web-Oberfläche des privaten Internet-Routers (z.B. FritzBox) nachgeschaut werden kann. Mit einem Linux-Computer erfolgt die Installation der Freifunk Firmware (Gluon) auf dem UniFi AP danach in 3 einfachen Schritten:

  1. Via SSH in die original Software des UAP einloggen:
    ssh ubnt@<UAP-IP> #(Passwort: ubnt)
  2. UniFi Factory-Firmware der lokalen Freifunk-Community ins /tmp Verzeichnis des Routers downloaden, z.B.:
    cd /tmp
    wget http://firmware.ffmuc.net/stable/factory/gluon-ffmuc-v2015.2-ubiquiti-unifi.bin
  3. Freifunk-Firmware auf den Router flashen:
    fwupdate.real -m gluon-ffmuc-v2015.2-ubiquiti-unifi.bin -d

Nachdem das Kommando ‘fwupdate.real’ erfolgreich ausgeführt wurde, gibt es das Wort “Done” aus und der Router kann vom Strom-/Netzwerkkabel und vom Heim-Netzwerk (am PoE-Adapter) getrennt werden. (Quelle)

UniFi Router konfigurieren

Anstelle vom Heim-Netzwerk (z.B. FritzBox) sollte der Router jetzt direkt mit dem eigenen Computer verbunden werden. Nachdem das Strom-/Netzwerkkabel wieder angesteckt wurde startet der UniFi AP die neu installierte Freifunk-Firmware im Setup/Config-Mode. Alternativ erreicht man den Config-Mode durch drücken der Reset-Taste für ca. 3 Sekunden. Den Config-Mode kann man daran erkennen, dass die grüne LED des Routers blinkt (ca. 1x pro Sekunde).

Gluon Web UIIm Config-Mode hat der UAP die IP-Adresse 192.168.1.1 und betreibt einen DHCP-Server, so dass der eigene Computer automatisch eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.1.x/24 zugewiesen bekommen sollte. Alternativ kann dem eigenen Computer auch manuell eine IP-Adresse aus diesem Bereich gegeben werden (z.B. 192.168.1.100). Steht die Verbindung zwischen Computer und Router, kann die Gluon Web-Oberfläche auf http://192.168.1.1 erreicht werden.

Die Gluon Web-Oberfläche stellt verschiedene Felder zum Konfigurieren des Knoten bereit (Name, Kontakt, Geo-Koordinaten, Bandbreitenlimitierung, …) und ist weitgehend selbsterklärend. Nach abschließen der Konfiguration muss der Router nochmals neu gestartet werden. Auch kann er nun wieder mit dem lokalen Heim-Netzwerk verbunden werden, so dass er ggf. übers Internet eine Verbindung zum Freifunk-VPN-Gateway herstellen kann. Der Router startet nun in den Normal-Mode: Die grüne LED leuchtet dauerhaft.

Für erfahrene Benutzer gibt es zusätzlich zum Normal-Mode und Config-Mode auch noch den Failsafe-Mode. Dieser kann erreicht werden wenn im Bootvorgang des Routers mehrfach die Reset-Taste gedrückt wird. Im Failsafe-Mode blinkt die grüne LED sehr schnell (schneller als 1x pro Sekunde). In diesem Modus sind alle Services deaktiviert und der Router ist nur per Telnet/SSH auf 192.168.1.1 zu erreichen.
(Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3)

Viel Spaß mit eurem eigenen Freifunk-Knoten!

Introducing OpenPhoenux Neo900

openphoenux-logoThe latest device in the OpenPhoenux open hardware familiy is the Neo900, the first true successor to the Nokia N900. The Neo900 is a joint project of the Openmoko veteran Jörg Reisenweber and the creators of the GTA04/Letux2804 open hardware smartphone at Golden Delicious Computers. Furthermore, it is supported by the N900 Maemo5/Fremantle community, the Openmoko community and the OpenPhoenux community, who are working together to get closer to their common goal of providing an open hardware smartphone, which is able to run 100% free and open source software, while being independent of any big hardware manufacturer.

OpenPhoenux Neo900
OpenPhoenux Neo900

With the big ecosystem of free and open Maemo5/Fermantle applications, the hacker friendly N900, which provides an excelent hardware keyboard, the variety of free operating systems of the Openmoko community (SHR, QtMoko, Replicant, …) and the experience in designing and producing open hardware devices of the OpenPhoenux community (e.g. GTA04), they want to bring the best of all worlds together in one single device, the Neo900.

The Neo900 is meant to be an upgraded N900, with a newly designed and more powerfull motherboard, which is based upon the existing and tested OpenPhoenux GTA04 design. Together with the nice housing of the N900 (e.g. slider, hardware keyboard, big screen, …), this is trying to get “the hackers most beloved device”. In the same spirit of the OpenPhoenux community, which created unique cases for their GTA04 devices out of aluminium, wood or 3D printing, there is also an effort to build an aluminium housing for the N900, which might lead to personalized and self-produced cases for the Neo900 in the future and thus the independence of spare parts of N900 smartphones.

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Due to the fact that the Neo900’s new motherboard is very similar to the GTA04, it is possible to reuse most of the low level software stack like development tools, the Bootloader and the Linux Kernel from the GTA04 project, with just minor modifications applied. This will speed up the software development process of this new open hardware platform a lot!

To fund the development and prototyping of this new open hardware device, which is made in Germany, a crowdfunding campain has been started a few days ago, in order to collect 25.000€ (which is by now already halfway reached!). Depending on the outcome of this fundraising the project might be able to provide better hardware specs than the following minimum keyfeature set:

  • TI DM3730 CPU (OMAP3 ARM Cortex A8) with 1+ GHz
  • 1GB RAM, 512MB NAND flash, 32+ GB eMMC, Micro-SD-Reader
  • 3.75G module for UMTS/CDMA; 4G (LTE) optional
  • USB 2.0 OTG High Speed
  • GPS+GLONASS, WLAN, Bluetooth
  • Accelerometer, barometric Altimeter, Magnetometer, Gyroscope
  • VGA (front) + 5MP (rear) camera

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If you want to see the N900 to live on, help the independet open hardware community to succeed, or are looking for a new, hacker friendly smartphone, you should consider to support the fundraising with a donation. If you donate 100€ or more, your donation will also serve as a rebate for a finished device, once they are ready.

[Update 2013-11-04] The goal of 25.000€ is now reached, less than a week after the fundraiser started! Thanks to everybody who donated and spread the word and thus helped to make that happen. If you want to qualify for the rebate on the finished device, it is still possible to donate.

Let the OpenPhoenux fly on!

Youtube

OpenPhoenux at FOSDEM 2013

openphoenux-logo
The team of OpenPhoenux presented the development process of the open hardware and free software powered mobile plattform “GTA04” at FOSDEM 2011 and 2012, including working prototypes and preview-boards for developers.

OpenPhoenux-3704Now, that the OpenPhoenux has taken off to reach a broader audience, we’ll show off all the open hardware (prototypes of new products and finished devices) at FOSDEM 2013. We hope you’re already eager to have your hands on the latest and greatest open mobile handhelds, which will be presented at our booth!

All of those are based on the GTA04 open mobile plattform, whose latest revision GTA04-A5 is ready and waiting for pre-orders to finance the next production run.

In addition, there are still a few complete GTA04 (revision A4) smartphone units on stock at the Openmoko reseller Pulster.eu. Contact him for further information.

Those are all great hardware projects for Linux/FOSS enthusiasts and freedom lovers! But the World of OpenPhoenux is not limited to hardware gadgets, but is connected to several other open mobile and communication projects, as well:

SHR    

So, if you’re visiting FOSDEM this year and are interested in open mobile communications it is a must to drop by the “World of OpenPhoenux”-booth (No. 3) in building AW, right next to Jolla/Sailfish, Hackable Devices/MakerBot, Enlightenment and more!

We’re looking forward to meet you there, answer your questions and demo the devices to you!

AW_stands

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