Archive of February 2009
lang ist’s her…

… seit ich das letze mal hier von mir hab hören lassen. Und seit dem hat sich Linuxtechnisch bei mir einiges verändert. Ich benutzte nun über ein Jahr lang die Archlinux-Distribution – “eine flexible und leichtgewichtige Distribution für jeden erdenklichen Einsatz-Zweck.” [archlinux.de]. Ich war (und bin auch immer noch) sehr zufrieden mit Archlinux, es hat mich in meinen Linux-Kenntnissen weit nach vorne gebracht und ich habe in der Zeit in der ich Arch aktiv benutzte auch sehr viel gelernt.
Der große Lernfaktor, den Arch druch die komplett händische Konfiguration mitbringt hat jedoch einen Nachteil: Der Zeitaufwand.
Und da ich mit meinem aktuellen Linux-Kenntnisstand sehr zufrieden bin und mir die Zeit ersparen wollte, in der ich Arch-Konfigurationsdateien bearbeite bzw. schreibe, habe ich mich nach einer neuen, benutzerfreundlicheren Distribution umgeschaut.
Da ich in letzter Zeit sehr viele, sehr interessante Projekte gesehen habe, die stark von Red Hat bzw. der Fedora Community vorrangetrieben werden (wie z.B. Plymouth [git], Wayland [git], NetworkManager [git], Nouveau) und ich mich außerdem sehr gut mit der “komplett OpenSource”-Philosophie von Fedora identifizieren kann, habe ich mich für Fedora 10 als meinen neuen Linux-Begleiter entschieden. Ich benutze jetzt seit ca. drei Wochen Fedora 10 und kann sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin. Es läuft sehr schnell/flüssig und nimmt mir den kompletten Konfigurationsaufwand, den ich unter Archlinux hatte, aus der Hand.
Ein kleiner Nachteil im Vergleich zu Archlinux ist die etwas eingeschränkte Paketvielfalt. Die Fedora Repositorys bieten nicht ganz so viele (und nicht ganz so aktuelle) Pakete, wie die Arch-Repos bzw. das AUR. Doch damit kann ich gut leben.
Aus diesen Gründen benutze ich ab jetzt, bis auf weiteres Fedora und erlebe zum ersten mal für längere Zeit eine RPM-Distribution.