Archive of March 2008


Tue 18 Mar

Virtualbox zu Qemu Image

Qemu-IconIch wollte heute einmal Qemu in Verbindung mit KVM (Kernel-based Virtual Machine), welche durch die Hardware-Virtualisierungstechniken von Intel (VT) oder AMD (AMD-V) auf neueren Prozessoren gute Virtualisierungsperformance erreicht, testen. Also richtete ich mir nach diesem Tutorial (wiki.archlinux.de) Qemu inkl. KVM bzw kqemu ein. Danach musste ich erst ein mal mein schon bestehendes Virtualbox-Image in ein Qemu-Image umwandeln.

Nach ein wenig Googeln fand ich dann auch bald eine Lösung.
Zuerst musste ich das Virtualbox .vdi Image in ein Raw-Image wandeln, dies ging mit dem Tool vditool, welches im Paket virtualbox-ose enthalten ist.

vditool COPYDD VBOX-IMAGE.vdi raw-image.img

Achtung: Das Raw-Image hat die Größe, die als maximale Imagegröße angegeben wurde.
Danach konnte ich das Raw-Image dann mit qemu-img in ein Qemu-Image wandeln. Dieses benötigt genau wie das VDI-Image nur so viel Speicherplatz, wie das Gastsystem auch wirklich benötigt.
qemu-img convert -f raw raw-image.img -O qcow2 QEMU-IMAGE.qcow

Da jetzt alles abgeschlossen war, konnte ich das große Raw-Image löschen und hatte ein VDI-Image für VirtualBox und ein QCOW-Image für Qemu.

Starten konnte ich meine KVM/Qemu Virtuelle Maschiene dann mit dem Befehl:

qemu -kernel-kqemu -usbdevice tablet -m 512 WinXP.qcow

Erklärung:
qemu: Startet Qemu.

-kernel-kqemu: Dieses Argument lässt auch Kernel-Operationen des Gasts über KVM ausführen. Die normalen Gast-Operationen werden bei installiertem und geladenem KVM-Modul automatisch über KVM abgewickelt. Achtung: Dieses Argument sollte bei Windows-Gästen erst ab Windows XP benutzt werden, da die älteren noch nicht unterstützt werden.

-usbdevice tablet: Dieses Argument ermöglicht, dass die Maus des Hosts, wenn sie sich über dem Qemu-Fenster befindet, automatisch die Maus des Gastes ist, ohne dass man erst extra in das Qemu-Fenster klicken muss.

-m 512: Dieses Argument bewirkt, dass die Virtuelle Maschiene 512MB Ram zur Verfügung bekommt.

WinXP.qcow: So heißt mein Qemu-Image.



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Sun 16 Mar

Gnome 2.22 is out!

gnome 2.22
Vor einigen Tagen wurde das neue Gnome 2.22 als stable herrausgegeben.

Die wichtigsten Änderungen für Benutzer sind u.a.: – Das Webcam Programm Cheese ist nun Bestandteil von Gnome. – Metacity hat nun einen eigenen Composite-Manager und kann so z.B. Schlagschatten und echte Tranzparenz erzeugen. – GVFS ersetzt GnomeVFS und bringt bessere Geschwindigkeit, bessere Benutzbarkeit und mehr Freedesktop.org-Standards. – Besseres Multimediaerlebnis mit Totem. – Mit Vinagre gibt es einen neuen Benutzerfreundlichen VNC-Client.

Die kompletten Release-Notes sind hier einzusehen.

Ich für meinen Teil kann es kaum noch abwarten, bis die Pakete endlich in den Arch-Repos auftauchen.



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Fri 14 Mar

Frontends für Pacman

Pacman IconHeute habe ich mich mal auf die suche gemacht nach Tools die einem die Arbeit mit Pacman, dem Paketmanager von Archlinux, etwas erleichtern.
Dabei habe ich 2 super Entdeckungen gemacht.

Zum einen yaourt, ein CLI (Comand Line Interface) für pacman. Man könnte denken, dass es nicht viel mehr ist als das normale Pacman-CLI, doch yaourt ist zum einen farblich ein wenig aufbereitet, was viel zu Übersichtlichkeit beiträgt. Auch lässt sich mit yaourt sehr konfortabel das AUR durchsuchen, Pakete daraus installieren und Votes für AUR-Pakete abgeben.

Screenshot:
yaourt pacman CLI

Zum anderen Shaman, ein Qt4 GUI (Grafical User Interface), für alle die es gerne grafisch mögen. Shaman bietet alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die auch Pacman bietet. Außerdem befindet es sich nach dem Start im SystemTray und prüft regelmäßig nach Aktuallisierungen und informiert ggf. über diese. Shaman bietet leider (noch?) keinen AUR Support.

Screenshot:
Shaman Pacman GUI



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