Archive of September 2007


Fri 14 Sep

Steam bald nativ auf Linux?

Steam Icon
Der Spiele-Produzent Vale, welche bekannt für seine Spiele Half-Life, Half-Life 2, Counter-Strike, Counter-Strike:Source und die Software Steam ist hat vor kurzem Jobangebote ausgeschrieben (was ja noch nicht sehr ungewöhnlich ist).

Update: eindeutige Hinweise auf ein natives Steam für Linux

Doch in ihrer Beschreibung des Jobs steht als vierter Punkt “Port Windows-based games to the Linux platform.” Genauere Angaben gibt es von Seitens Valve zu dem Vorhaben noch nicht, doch es schein so, als sollen die Valve-Spiele inkl. Steam für Linux erscheinen.
Wenn dies in der näheren Zukunft tatsächlich wahr wird, würde einer der am häufigsten benutzen Argumente gegen Linux “Auf Linux kann man nicht Zocken!” ausgelöscht werden, da dann wahrscheinlich auch andere große Spiele-Hersteller Valve nachziehen würden. Und dann könnten auch Gamer von der Performance und Sicherheit von Linux profitieren.

Jobangebot:
www.valvesoft.com



8 Comments · Tags:

Thu 13 Sep

OpenSource bei MediaMarkt

Tux LogoIch war heute seit langem mal wieder bei MediaMarkt, da ich etwas Zeit zu verbringen hatte (Freistunden in der Schule). Und als ich so durch die Softwareabteilung lief und mich über die Preise von MS Produkten wunderte (Vista ~550€, Office ~700€ > da stimmt doch was nicht mit der Preiseverteilung :/ ) sah ich, dass es nun bei Mediamarkt schöne OpenSource-Software zu kaufen gibt.

Ich hatte zwar schon mal ein Linux (Xandros für 70€) bei MediaMarkt gesehen, doch das war nach kurzer Zeit auch wieder weg aus dem Regal. Und heute stehen da tatsächlich Ubuntu 7.04 Feisty Fawn komplett Boxen inkl. Handbuch für ungefähr 35€ und direkt daneben lagen OpenOffice.org 2.2 Suiten für ungefähr 10€. Ich war sehr erfreut darüber OpenSource-Software mal in einem großen Elektroladen zu sehen und auch nicht irgendwo in der Ecke versteckt, sondern direkt neben den MS Produkten. OpenSource schlägt sich langsam aber sicher bis zur Spitze (Marktführer) durch und dies ist ein zeichen dafür. OpenSource kann sehr gut mit den Komerziellen ClosedSource Programmen (welche eine unverschämten Preis haben) konkurieren!

Handyfotos:
OOo MediaMarkt7.04 MediaMarkt 27.04 MediaMarkt



2 Comments · Tags: ,

Wed 12 Sep

Gutsy auf Lenovo 3000 N200

Notebook IconIch habe mir einen Lenovo 3000 N200 gekauft und gestern kam es an. Vorinstalliert war ein Windows Vista Buisses, welches ich kurz bootete, während ich mir die Tribe5 von Gutsy Gibbon saugte. Jetzt weiß ich auch warum es so viele “Vorurteile” gegen Vista gibt… Ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich so schlecht ist. Ist aber vielleicht auch ein Stück weit Geschmackssache. Als mein Ubuntu Gutsy Tribe5 einige Minuten später dann auf CD gebrannt war, konnte ich endlich mit der Installation des Betriebssystem meines Vertrauens – Ubuntu – beginnen.

Eckdaten des Notebooks:
Prozessor: Core2Duo T7300 2×2.0Ghz (Santa Rosa)
Ram: 2 GB DDR2 (max: 4GB)
HDD: 160GB S-ATA
Laufwerk: DVD Dual-Layer Multi Brenner
Grafikkarte: 256MB NVidia GeForce Go 7300
Display: 15,4” Widescreen (1680×1050)
Special: integrierte Webcam, Fingerprint Reader, 5 in 1 Kartenleser

Zur Installation:
Die Grundinstallation des (noch nicht stabielen!) Ubuntu 7.10 verlief problemlos: Ein Paar Daten angegeben, 20min gewartet und das System lief. Als ich dann zum ersten mal mein Ubuntu bootete bot mir die Verwaltung eingeschränkter Treiber auch gleich die Installation für den Nvidia-3D-Treiber an und ich installierte ihn (auch wenn er Closed-Source ist, ich hoffe Nouveau ist bald eine brauchbare Alternative). Nach einem Restart von X lief dann auch gleich – ohne irgendwelche Einstellungen zu tätigen – Compiz Fusion. Auch der Wlan lief direk von Anfang an ohne Probleme mit dem Intel PRO/Wireless 4965AGN Chipsatz. Somit lies sich eine kabellose Internetverbindung (WPA2 verschlüsselt) ohne Probleme mit dem NetworkManager aufbauen. Außerdem funktionierte die Tastatur inkl. Sondertasten und Fn-Kombinationen out-of-the-box.
Ein Problem gab es jedoch mit dem Sound (Intel HDA 82801H ICH8 Familie). Dieser Chipsatz wurde zwar erkannt, jedoch blieben die Lautsprecher stumm. Doch auf dieses Problem fand ich im Ubuntuusers.de Forum und Wiki eine Lösung:
Ich habe in der Datei /etc/modprobe.d/alsa-base als root
options snd-hda-intel model=lenovo
als letzte Zeile hinzugefügt (Wiki). Somit war dieses Problem gelöst.

offene Probleme:
[Gelöst] Ich habe keinen Treiber für die Webcam.
[Gelöst] Ich habe keinen Treiber für den Fingerprint-Reader.
[Gelöst]Der Kartenleser funktioniert nicht (ist wohl auch ein Treiberproblem).

Da diese Probleme eher klein und nebensächlich sind, bin ich alles in allem sehr mit dem Notebook zufrieden, da es auch eine sehr gute Quallität und Verarbeitung hat.
Und ich denke diese Problemchen werden sich noch lösen lassen. Wenn alles gleich funktionieren würde, wäre es ja langweilig =P.

Falls sich jemand auskennt: Lohnt es sich eine 64Bit-Version auf dem C2D T7300 mit 2GB Ram zu benutzen?



74 Comments · Tags: , , ,

Sun 9 Sep

schnellstes Repository wählen

Download IconWenn man einen langsamen Mirror-Server ausgewählt hat können Softwaredownloads aus einem Apt-Repository sehr lange dauern, da man oft sehr viel downloadet (z.B. ganze System-Upgrades). Um dafür Abhilfe zu schaffen gibt es in der Synaptic Paketverwaltung eine kleine nützliche Funktion, die automatisch den schnellsten Mirror-Server zum Download auswählt.

Diese kleine (aber unbekannte) Funktion findet man, wenn man in Synaptic auf Einstellungen->Paketquellen geht
fastest apt repository 1
und dann bei Herunterladen von: Andere auswählt.
fastest apt repository 2
Hier gibt es jetzt den Button Besten Server auswählen und mit einem Klick darauf werden alle Ubuntu-Mirror-Server gepingt und der schnellste bestimmt.
fastest apt repository 3
Nach einem Klick auf Server auswählen und einem neu Laden der Paketquellen hat man dann Zugriff auf das – für einem selbst – schnellste Repository.



0 Comments · Tags: ,

Sat 8 Sep

Erfahrung: Linux & Amerika

usa iconHallo! Heute möchte ich euch über meine traurige Erfahrung zum Thema Linux & Amerika berichten. Ich verbrachte ja – wie ihr aus den vorherigen Posts entnehmen könnt – den August 2007 komplett in Amerika und ihr konntet ja auch schon ein wenig darüber lesen. Doch jetzt will ich noch mal eine kleine Linux-Amerika-Zusammenfassung schreiben.

Das ganze ist eine eher traurige Erfahrung, denn ich dachte Amerika sei ein Land des Fortschritts und die Amerikaner seien uns immer ein bis zwei Jahre vorraus. Doch wenn ich so den Linux und OpenSource Vormarsch in Deutschland mit dem in Amerika vergleiche, lässt Deutschland Amerika im Regen stehen.
Das ganze began schon an meinem ersten Tag in den USA als ich mir an einem der größten Flughäfen Amerikas (Atlanta) eine Zeitschrift über Linux kaufen wollte und nirgens im ganzen Flughafen (und Flughäfen haben normalerweise sehr viele Zeitschriften) eine gefunden habe.
Und leider hatten die meisten Leute, mit denen ich darüber geredet habe (normale Bürger wie Schüler und Eltern), wenn überhaupt gerade mal den Namen von Linux gehört, doch hatten es nie gesehen oder wussten was es ist.
Naja, ich habe ihnen immer alles schön erklärt, was Linux und OpenSource ist und jetzt gibt es vielleicht auch bald einige Amerikaner mehr, die Linux verwenden.

Schlussendlich war die einzige Sache, die ich nach einem Monat, 3 Flughäfen, und zahlreichen Tankstellen in Amerika mit Linux verbinden konnte, die Gentoo-Pinguine, welche wir im Aqarium von Chaganoota gesehen hatten.

Handyfotos:
gentoo pinguin 1gentoo pinguin 2



2 Comments · Tags: ,
← Previous Next → Page 2 of 3