Archive of September 2007


Sun 30 Sep

Linux Driver Project

Restricted Manager IconDer Kernel-Entwickler Kroah-Hartman startete anfang diesen Jahres das “Linux Driver Project”, welches neue freie Treiber für Linux bringen soll. Hardwareherstellen können sich vom linuxdriverproject.org ihre Treiber schreiben lassen. Bedingung hierfür ist, dass die Firmen die Spezifikationen ihrer Hardware an die ehrenamtlichen Treiber-Entwickler bekanntgeben und dass der Treiber unter der freien GPL Lizens verbreitet wird.

Dafür bietet das Treiber-Projekt kontinuierliche Wartung der Treiber und Platformunabhägigkeit. Wenn die Firmen ihre Hardware-Spezifikationen nicht öffenlich bekannt geben wollen, kann dass ganze auch unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen den Firmen und der Linux Foundation – welche mit dem Linux Driver Project zusammenarbeitet – ablaufen. So kommen die Hardware-Spezifikationen nur an den Entwickler, der sie braucht um den Treiber schreiben zu können.

Kroah-Hartman verkündete schon im Mai erste Erfolge, doch nun geht es erst richtig los. Denn jetzt wird Kroah-Hartman von seinem Arbeitgeber Novell für dieses Projekt bezahl und es ist sein Vollzeitjob. Vorher hatte er das alles in seiner Freizeit gemacht und deshalb ging es wegen Zeitmangel nur langsam voran.

Nach Aussage Kroah-Hartmans gibt es schon über 100 Entwickler, die gerne Treiber schreiben würden und auch schon genügend Firmen, die sich Treiber unter diesen Bedingungen schreiben wollen lassen. Das Projekt scheint sehr gut zu laufen.
Hoffen wir, dass es so weiter geht und freuen uns auf schöne OpenSource-Treiber in der Zukunft!



2 Comments · Tags: ,

Wed 26 Sep

DesktopEffekte als Standard

visual effects iconNach einem Update, dass ich mir vor kurzem auf meine Ubuntu Gutsy Gibbon Vorabversion gezogen habe, sah ich, dass die Einstellugsmöglichkeiten für die Standard-Desktopeffekte weiterentwickelt wurden.

Wie ihr wahrscheinlich schon gelesen habt, werden die Compiz-Fusion DesktopEffekte im neuen Ubuntu Gutsy Gibbon 7.10, welches am 18. Oktober als finale Version erscheinen soll, als Standard aktiviert sein. Nach langem Hin und Her der Entwickler werden die “Visual Effects” nun, wenn eine unterstützte Grafikkarte inkl. einem passenden Treiber vorhanden ist automatisch aktiviert sein.

Frontend der Desktop-Effekte:
Desktop Effekte

Es gibt 4 Stufen der Effekte:
1. Keine, dabei wird Compiz-Fusion ausgeschaltet und das ganz normale Metacity verwendet.

2. Normal, dabei werden einige kleine Effekte verwendet wie z.B. die Desktop-Tafel und ein Fade-In/Fade-Out Effekt für die Fenster.

3. Extra, dabei werden noch dazu einige erweiterte Effekte wie z.B. die wackeligen Fenster aktiviert.

4. Eigene, dabei kann eine eigene Konfiguration erstellt werden, die über den CompizConfig-Settings-Manager (ccsm) verwaltet werden kann.

Wer die Effekte nicht verwenden kann, kann sich auch ganz einfach mit einem Klick deaktvieren.
Ich finde das neue DesktopEffekte-Frontend sehr gelungen. Zu finden ist es unter “System->Einstellungen->Erscheinungsbild” Tab: Visual Effects



1 Comment · Tags: ,

Wed 19 Sep

Erfahrungen mit Gutsy Gibbon Tribe 5

Envy IconHeute habe ich mein System auf Gutsy Gibbon umgestellt. Zu erst hatte ich nur einen dist-upgrade probiert, hatte jedoch danach noch Lust mein System neu aufzusetzen. Gutsy DVD eingelegt, gestartet. Es wurde die Situation ausgenutzt um mein Windoof zu “deinstallieren” (Hardkick mit Format). Mein Home Verzeichnis habe ich übernommen. OK, innerhalb 10 Minuten war das Gutsy fertig installiert. Gebootet, als erstes versucht den Nvidia Treiber mittels Envy zu installieren. Kannste vergessen, das gibbet nur für Feisty und Edgy. Nach kurzer Suche bin ich auf einen Thread im ubuntuusers.de Forum gestoßen mit dem Hinweis, dass man die Überprüfung einfach aus dem Quellcode nehmen soll und dann neu kompilieren. Das habe ich dann gemacht und siehe da: hat sofort funktioniert. Das Paket kann man hier herunterladen: http://forum.ubuntuusers.de/download/6956/. Zusätzlich hatte ich noch Probleme mit Rhythmbox und Firefox. Da ich meine /home – Direction / Partition aus meinem alten System mit genommen hatte, wusste ich natürlich woran es liegt. In den Nautilus gewechselt und mit STRG + H versteckte Dateien eingeblendet, anschliessend die versteckten Ordner .mozilla und unter .gnome2 Rhythmbox Ordner gelöscht. Die Programme neu gestartet, die Probleme waren beseitigt.

Ein Artikel über Envy selbst wird noch folgen.



2 Comments · Tags: ,

Mon 17 Sep

Neues Mitglied an Bord

Leute IconJoa, wo soll ich denn anfangen? Ich bin Christoph Maya, alias demaya und bin jetzt hier ganz kurzfristig an Bord gesprungen. Ich werde bald 18 Jahre alt und wohne in Offenbach, mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Hornbach Baumarkt AG. Wie es der Name meines Berufes schon sagt, arbeite ich in der IT Branche und mache nebenher auch sehr viel am Computer. Ich werde hier wohl die so wie Slyon die Allgemeine Schiene abklappern und über demnächst anstehende große Projekte berichten die meine Freizeit prägen werden. Ach ja Freizeit, ich spiel nebenher (haha) noch Handball. Naja also ich Spiele sehr viel Handball (4 – 5 ma die Woche Training, 2 Spiele), ansonsten Freunde und meine bezaubernde Freundin. Ihr könnt mich jederzeit unter ll_cool_rainer@web.de erreichen. Ich glaube das wars soweit, falls ihr noch Fragen habt könnt ihr euch ja gerne an mich wenden.

In diesem Sinne,
frohes Bloggen.

Euer Christoph



1 Comment · Tags:

16 Jahre Linux!

Tux LogoAm 17. September 1991 stellte der damals 21-jährige Informatikstudent Linus Torvalds die Version 0.01 seines freien Betriebssystemkernels Linux auf einen öffentlichen FTP-Server: 241 Kilobyte Quellcode, die bis heute nachwirken.

Knapp drei Wochen zuvor hatte Torvalds sein Vorhaben in der Newsgroup comp.os.minix als unbedeutendes studentisches Projekt angekündigt und die Nutzerschaft zum Ideensammeln aufgerufen. Hervorgegangen war Linux aus einem Terminalemulator für das freie Unix-Betriebssystem Minix, den Torvalds programmiert hatte, um sich schneller und effizienter von den Unix-Rechnern der Universität Helsinki ins Internet respektive Usenet einwählen zu können. Als Torvalds schließlich noch einen Dateimanager implementierte und kurz darauf auch auf externe Laufwerke zugreifen wollte, hatte er die Idee, aus seinem kleinen Programm besser gleich ein komplettes Betriebssystem zu machen.

Quelle



0 Comments · Tags: ,
Next → Page 1 of 3